Webdesign Nürnberg / Fürth

Goldene Regeln für modernes Webdesign

Wer heute Erfolg mit seiner Website haben möchte, sollte ein paar grundlegende Prinzipien nicht vergessen. Wir zeigen, worauf es ankommt – von der mobilen Strategie über Spaßfaktor und lebhafter Community bis hin zum termingerechten Launch.

Der Kunde ist König

Fragt man einen beliebigen Website-Betreiber nach dem Motiv, das seinen Auftritt leitet, wird ehr wahrscheinlich antworten, dass der User immer im Mittelpunkt stehen muss – selbstredend. Dieses Prinzip, zum Start einer Site oft auch eingehalten, wird von so mancher Marketing-Abteilung oder Agentur aber gerne nach und nach verwässert. Hier noch eine Promotion, noch ein Link, noch ein Sonderangebot – alles, um noch mehr verkaufen zu können. Dort noch ein Banner vom Werbepartner, hier eine Klickstrecke, die Zugriffe bringt – schon ist die ehemals aufgeräumte Seite bis zur Unkenntlichkeit zugemüllt. So geht mit der Zeit der Blickwinkel des Besuchers verloren und die Website wird mehr und mehr Abbild des eigenen Unternehmens.

Auf allen Geräten zuhause

Zahllose Studien belegen, dass mittlerweile mehr Websites von Smartphone oder Tablet aus aufgerufen werden als vom Desktop-PC – Tendenz weiterhin steigend. Viele Website-Betreiber vergessen jedoch immer noch, was das bedeutet: Dass die Website auch auf dem Smartphone vernünftig läuft – vor wenigen Jahren noch “nice to have” – ist heute absolute Pflicht. Im vergangenen Jahr wurde daher viel über “Responsive Webdesign” gesprochen. Über den HTML-Standard Media Queries wird die Breite des Browserfensters abgefragt und dann der Inhalt des Weblayouts auf die Displaygröße neu arrangiert.

Responsive Webdesign ist ein Schritt in die richtige Richtung, wird häufig aber nur zur Hälfte umgesetzt. Vom reinen Umschalten auf drei Darstellungsgrößen (Desktop, Tablet, Smartphone) ist noch keine Website mobil geworden. Der Inhalt wirkt gequetscht, ungünstig angeordnet, Bedienelemente zu klein, Texte schlecht lesbar, die Ladezeiten sind zu lange und selten wird Gestensteuerung unterstützt. Es geht darum, nicht das gesamte Layout einfach nur auf einen kleineren Bildschirm zu quetschen. Die Inhalte sollten für die Unterwegs-Nutzung angepasst werden – indem beispielsweise andere, kleinere Bilder ausgeliefert werden. In manchen Fällen kann auch eine App die bessere mobile Webanwendung sein, gerade wenn viel Applikationslogik und Multimedia im Spiel ist.

Quelle: computerwoche.de